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JuLis im LYMEC BureauBuKo PartyElias Von der Locht, JuLis
ÖH-Programm 2011

Die Langfassung des Programms kann HIER heruntergeladen werden, die folgende Version ist eine gekürzte Fassung.

Zukunft braucht Mittel – Die Finanzierung der österreichischen Hochschulen

Wissen und Innovation sind Europas Kernressourcen. Das dürfen keine leeren Worthülsen sein. Setzen wir endlich Akzente: Erhöhung des Hochschulbudget auf 2% des BIP bis zum Jahr 2020. Dies ist machbar. Es gibt unzählige Möglichkeiten sinnvoll ausgabenseitig zu sparen und Mittel bereitzustellen.

Die Hochschulen werden zu Bildungsunternehmen

Geben wir den Hochschulen das Recht Studiengelder einzuheben. Geben wir ihnen das Recht die Höhe dieser Gelder festzulegen und frei über sie zu verfügen. Lassen wir die Marktmechanismen endlich wirken! Folgen werden effizientere Verwaltungen, Studierende als Kunden statt Bittsteller, und Bildungsverträge, die endlich vernünftige Studienbedingungen garantieren.

Alle Potentiale nutzen - Bildungsdarlehen & Stipendienwesen

Studiengelder dürfen keine Hürde sein: Die JuLis haben mit dem Liberalen Bildungsdarlehen ein Modell entwickelt, bei dem die Studiengelder nachgelagert werden können. So können die Studierenden ihr Wunschstudium wählen, an der FH, an der Privat- oder an einer öffentlichen Universität. Erhöhen wir das Volumen an Leistungsstipendien und Studienbeihilfen, damit alle Potentiale der nächsten Generation genutzt werden können.

Aufnahmeregelungen bedeuten Chancengleichheit

Wir brauchen keine überfüllten Hörsäle. Wir brauchen keine Knock-Out-Prüfungen. Und wir haben es nicht nötig, die Lebenszeit junger Menschen zu verschwenden, in dem wir sie ewig auf Diplomarbeitsbetreuer und Lehrveranstaltungsplätze warten lassen. Wir müssen den Studierenden hochwertige Studienbedingungen bieten. Dies wird nur möglich sein, wenn wir den Hochschulen endlich das Recht geben, die Auswahl ihrer Studierenden selbst nach eigenem Ermessen zu treffen.

Masterplan für die Forschung und Entwicklung

Vieles kann wachsen, wenn man es lässt. Bauen wir die Hürden ab. Lassen wir die Hochschulen Kooperationen mit der Wirtschaft eingehen. Stellen wir sicher, dass es keine Ausnahme ist, dass Leute aus der Praxis an den Hochschulen unterrichten. Versetzen wir den FWF und den FFG in die Lage Exzellenzclusterprogramme durchzuführen. Denn irgendwo zwischen der Pannonischen Ebene und dem Bodensee liegen die Silicon Valleys von morgen.

Das Netzwerk stärken: vom Brain-drain zum Brain-gain

Sehen wir den Bologna-Prozess und die Internationalisierung als Chance für Österreich und Europa, denn Vernetzung und Austausch von Gedanken und Ideen bilden die Grundlage für Wachstum und Wohlstand. Schluss mit der Diskriminierung von Studierenden und Forschern aus dem Ausland. Fördern wir Sprachen, Austauschprogramme. Unterstützen wir die Österreicher im Ausland, und holen wir junge Talente ins Inland. Österreich kann high potentials vieles bieten, wenn es nur will.

Die Hochschülerschaft ins 21. Jahrhundert bringen

Service und Ideologie vertragen sich nicht. Unsere Hochschulen brauchen keine Parteisoldaten. Sie brauchen Studierende, die ihren Kollegen beim Absolvieren des Studiums helfen, ihnen Informationen bieten und sich bei Problemen für sie einsetzen. Rücken wir persönliches Engagement und Persönlichkeit wieder in den Mittelpunkt: führen wir die Personenwahl ein, damit Listen auf Hochschulebene endlich überflüssig werden. Schmieden wir aus der ÖH-Bundesvertretung die starke studentische Interessensvertretung, die Österreich dringend braucht. Die professionell agiert und ernst genommen wird. Umwandlung in einem Verein, Abschaffung der Zwangsmitgliedschaft und Selbstbestimmung über die Statuten.